KfW Förderung Einbruchschutz

KfW-Förderung Einbruchschutz

Im Jahr 2018 können private Eigentümer und Mieter weiterhin Zuschüsse für Maßnahmen zum Einbruchschutz im Rahmen von Altersgerecht Umbauen – Zuschuss bei der KfW über das KfW-Zuschussportal beantragen: Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) stellt für den Einbruchschutz 65 Millionen Euro für das Jahr 2019 zur Verfügung.

Förderfähig sind Einzelmaßnahmen zum Einbruchschutz ab einer Mindestinvestitionssumme von 500 Euro. Gefördert wird in einer Höhe von 20 Prozent der förderfähigen Kosten je Wohneinheit für die ersten 1.000 Euro Investitionssumme und von 10 Prozent für jeden weiteren Euro, höchstens jedoch 1.600 Euro. Zu den förderfähigen Einzelmaßnahmen gehören unter anderem:

  • Einbau einbruchhemmender Haus- und Wohnungseingangstüren, die mindestens der Widerstandsklasse RC2 nach DIN EN 1627 entsprechen
  • Einbau von Nachrüstsystemen für Haus- und Wohnungseingangstüren (zum Beispiel Türzusatzschlösser mit speziellen Zylindern, Querriegelschlösser mit/ohne Sperrbügel)
  • Einbau von Nachrüstsystemen für Fenster, Balkon- und Terrassentüren (zum Beispiel aufschraubbarer Fensterstangenschlösser, drehgehemmte Fenstergriffe, Bandseitensicherungen, Pilzkopfverriegelungen)
  • Einbau einbruchhemmender Gitter und Rollläden
  • Einbau von Einbruchs- und Überfallmeldeanlagen nach DIN EN 50131.1 Grad 2 oder besser (zum Beispiel Kamerasysteme, Panikschalter, Personenerkennung an Haus- und Wohnungstüren, intelligente Türschlösser)
  • Einbau von Türspionen
  • Baugebundene Assistenzsysteme (zum Beispiel (Bild-)Gegensprechanlagen, Bewegungsmelder, Beleuchtung, baugebundene Not- und Rufsysteme)