Einbau Videoüberwachung und Alarmanlagen von Blockalarm in München, Starnberg, Grünwald, Rosenheim, Bad Tölz, Augsburg

Alarmanlage mit Videotechnik kombiniert

Um die eigenen vier Wände zu schützen, greifen immer mehr Menschen auf Sicherheitssysteme zurück. Als Ergänzung zur mechanischen Sicherung von Fenstern und Türen haben sich verschiedene Alarmanlagen und Videoüberwachungssysteme etabliert. Experten empfehlen, sich gegenseitig ergänzende Systeme zu wählen, die ineinander greifen können. Gleichzeitig dürfen die Systeme nicht in gegenseitiger Abhängigkeit stehen.

 

Ergänzung statt Abhängigkeit

Warum die verschiedenen Systeme nicht in gegenseitiger Abhängigkeit stehen sollten, ist schnell erklärt. Jedes System, egal wie gut es ist, kann umgangen oder unbefugt ausgeschaltet werden. Wenn beide Systeme unabhängig voneinander agieren, kann im Falle einer versuchten Sabotage das unbeschädigte System den unerlaubten Eingriff bildlich festhalten oder ihn stören. Wenn mehrere Systeme in Abhängigkeit zueinander stehen, kann ein einziger Eingriff genügen, um das komplette System außer Betrieb zu setzen und die Immobilie ungeschützt dastehen zu lassen.

 

Welche Komponenten sollten herangezogen werden?

Die Einbruchschutzexperten der polizeilichen Kriminalprävention sehen die mechanische Sicherung von Fenstern und Türen als Hauptfaktor im Schutz der eigenen vier Wände vor potenziellen Einbruchsversuchen. Je schwieriger und aufwendiger der unbefugte Eintritt in das Gebäude ist, desto eher können die Einbrecher bei ihrer Tat gestört und im Idealfall gefasst, zumindest aber in die Flucht geschlagen werden. Die Polizei rät also, sich nicht nur auf die Technik zu verlassen, sondern die Immobilie mechanisch vor Eindringlingen zu schützen.

Häufig versuchen Einbrecher, Türen oder Fenster aufzuhebeln. Das liegt daran, dass diese Methode relativ unauffällig ist und somit Vorteile gegenüber simplem Glasbruch bietet. Ein abschließbarer Fenstergriff sowie eine Pilzkopfverriegelung bilden die Grundlage eines gesicherten Fensters. Bei Neubauten ist diese Sicherung mittlerweile eine Selbstverständlichkeit. Altbauten dagegen haben häufig noch einen einfachen Fensterbeschlag mit Rollzapfen. Hier muss (im Idealfall durch eine Fachkraft) nachgerüstet werden. Auch zusätzliche Schlösser und Sicherungen sorgen für eine höhere Sicherheit gegenüber Einbrechern. Haustüren sind klassisch besser gegen Einbruch gesichert. Terrassentüren stellen hier oft die einfachere Einbruchsmöglichkeit dar.

Es ist daher darauf zu achten, dass auch Terrassentüren mit einem Sicherheits- oder Querriegelschloss gesichert werden. Ist dieser mechanische Schutz gegeben, bieten elektronische Hilfsmittel eine hervorragende Ergänzung zum Objektschutz. Eine Erweiterung stellen Alarmanlagen dar. Diese Art von Einbruchsicherung kann in verschiedenen Bereichen zum Einsatz kommen. Je nach Objekt bietet es sich an, die Außenhaut des Gebäudes oder die inneren Räume zu überwachen. Im privaten Nutzungsbereich werden häufig Einbruchmelder verwendet, die Einbruchversuche an der Außenhaut wahrnehmen und melden, zum Beispiel durch Glasbruch oder Erschütterungen. Die Meldung kann beispielsweise ein akustisches Alarmsignal oder die Alarmierung von Sicherheitskräften bzw. dem Eigentümer verursachen. Solche Glasbruch- oder Geräuschanalyse-Sensoren lassen sich relativ leicht installieren und sind auch für Laien verständlich in ihrer Arbeitsweise.

Die ideale Ergänzung für Alarmsysteme ist die Videotechnik. Im Falle eines Einbruchversuches wird so aufgezeichnet, auf welchem Wege die Einbrecher Zugang zu dem Gebäude erhalten wollten, welches Werkzeug sie genutzt haben und wie sie gegebenenfalls andere Sicherheitssysteme außer Betrieb gesetzt haben. Während eine Alarmanlage häufig via Funk genutzt wird, werden die Kameras über die Steckdosen installiert und können ihre Signale auch über die vorhandenen Stromleitungen weitergeben. Eine gestörte Funkverbindung würde also nicht ausreichen, um die technischen Sicherheitssysteme gänzlich außer Betrieb zu setzen. Es ist auch möglich, die beiden Systeme miteinander zu verbinden, um beispielsweise gezielt aufzuzeichnen, wenn Einbruchsversuche registriert werden.

Bei der Verbindung der Systeme bleiben die jeweiligen Standbeine (Funk bzw. Stromnetz) aber unangetastet. Die so herbeigeführte Symbiose kann nicht als zusätzlicher Angriffspunkt genutzt werden, sondern bringt ein maximales Plus an Sicherheit.